Aktuelles & Neuigkeiten

Erfahrungsbericht über den Neigungskurs „Konfliktschlichter“

06. September 2018 um 18:50

Im Neigungskurs „Konfliktlotsen“ ging es vorwiegend um das Lösen von Konflikten.
Zu Beginn lernten wir erst einmal was Gewalt ist und was unter einer guten Gesprächsführung zu verstehen ist.
Danach haben wir uns mit dem Ablauf einer Konfliktschlichtung beschäftigt und selber Rollenspiele, in denen wir Konflikte geschlichtet haben, durchgeführt. Unser Ziel war, jeden Konflikt friedlich lösen zu können. Am Ende des Schuljahres haben wir eine Prüfung absolviert, die aus Rollenspielen bestand. Dabei sollten die Teilnehmer des Neigungskurses jeden Konflikt zu einer Lösung führen.
Zum Abschluss haben wir eine Urkunde bekommen, die uns als „ausgebildete Konfliktlotsen“ auszeichnet. Für mich war der Neigungskurs sehr praktisch, da man das erlernte Wissen auch in Alltagssituationen anwenden kann!

Text: Emily Engler aus Klasse 10


Schülerbericht: Ausflug der Projektgruppe „Schule – früher und heute“ zur Historischen Schulstunde

04. Juli 2018 um 19:52

Im Rahmen der Projektwoche mit dem diesjährigen Titel „Im Wandel der Zeit“ waren wir mit vier weiteren Schülern in der Projektgruppe „Schule – früher und heute“, in der wir uns damit beschäftigten, wie es früher in der Schule und war und wie es heute ist.

In diesem Zusammenhang haben wir am ersten Projekttag einen Ausflug nach Mittweida ins Museum Alte Pfarrhäuser gemacht, wo wir an einer Historischen Schulstunde teilgenommen haben. Am Anfang haben die Mädchen Schürzen oder Kleider bekommen und alle eine Schleife ins Haar. Die Jungs haben Matrosenhemden getragen. Dann sind wir in das alte Klassenzimmer gegangen und jeder von uns hat einen neuen Namen bekommen, zum Beispiel Lieselotte, Siegmund, Manfred, Ella, Minna oder Hulda. Wenn wir etwas sagen wollten, mussten wir immer in ganzen Sätzen reden und am Ende immer „Herr Oberlehrer“ sagen. Danach haben wir die alte Nationalhymne gesungen, geturnt und unsere Namen in Altdeutsch geschrieben. Dann hat uns der Lehrer noch von den Bestrafungen, die es früher gab, erzählt und einige wurden uns vorgeführt. Viele von uns fanden die aber nicht so schön.

Ansonsten war es sehr lustig und wir haben viel gelacht.

Texte von Hannah Kugler (Kl. 5a), Myriam Schwarzenberg (Kl. 6), Lana Brunzel (Kl. 5a), Maja Schlegel (Kl. 5b)


Als einer der Besten geehrt...

04. Juli 2018 um 19:43

Am 23.06. war es wieder soweit. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurden die Absolventen des Schuljahres 2017/18 verabschiedet. Nach erfolgreich bestandenen Prüfungen wurden 19 Realschülern und 7 Hauptschülern ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Besonders hervorzuheben ist dabei ein Schüler der 10. Klasse. Lucas Baude hat mit einem Notendurchschnitt von 1,09 nicht nur das bis jetzt in unserer Schule beste Ergebnis erreicht, er zählt damit zu den besten Schülern in Sachsen. Bei einer zentralen Auszeichnungsveranstaltung für Absolventen im Plenarsaal des sächsischen Landtages wurde Lucas als einer von 107 Schülern aus ganz Sachsen für seine hervorragenden Leistungen geehrt. Natürlich sind alle, Elternhaus und Schule, stolz auf die Leistungen von Lucas und wünschen ihm viel Erfolg in seinem weiteren Leben.

Hier kommt Lucas selbst zu Wort:

Was die Noten betrifft bin ich als durchschnittlicher Schüler in der 5. Klasse an die evangelische Werkschule in Milkau gekommen. Die Schule war in meiner damaligen Grundschule über Flyer an die Schüler herangetreten und hatte mich direkt begeistert. Nun ja, die ersten Jahre auf der Realschule, sprich die fünfte, sechste und siebte Klasse, waren ebenfalls, was die Noten betrifft, durchschnittliche Jahre. Ab der achten Klasse dann ging es steil Berg auf. Diese Leistungen dann letztendlich beizubehalten und nicht wieder nachzulassen, war definitiv eine Herausforderung. Neben konsequentem lernen, in Fächern wie Religion oder Biologie, ist das Verstehen von Sachverhalten bald noch wichtiger. Die richtigen Lehrer helfen dabei definitiv, neues gut bis sehr gut zu verstehen und wiedergeben zu können. Die Lehrer an der evangelischen Werkschule in Milkauhaben mir dazu einen großen Schritt nach vorn verschafft, weshalb ich mich recht herzlich bei allen dafür bedanken möchte. Eine Auszeichnung als einer der besten Schüler Sachsens hätte ich mir vor ein oder zwei Jahren nicht erträumen können. Doch ich habe es geschafft. Das Lernen und Zuhören in den letzten Jahren hat sich damit für mich mehr als bezahlt gemacht.